Thu 27 Jul 2006
The Art of Programming - Editorial 1
Posted by Matthias Eissing under Developers Matter
The Art of Programming
Spaß am Programmieren
Der Titel dieses Editorials soll keine direkte Anspielung auf Donald E. Knuth sein, sondern mehr die Kunst und den Spaß des Programmierens beleuchten (was nicht unbedingt dazu im Gegensatz steht).
Es gibt in meinen Augen drei Möglichkeiten, warum man programmiert:
- Man möchte oder muss einfach nur Geld verdienen
- Man möchte eine Alltagsaufgabe automatisieren
- Man möchte forschen, experimentieren und einfach nur Spaß am Programmieren haben
Möglich und wünschenswert ist natürlich auch ein Mix aus allen drei Punkten.
Meine ersten Programmiererfahrungen durfte ich auf einem Taschenrechner sammeln; einem Texas Instruments TI-57. Hier ging es in erster Linie um die Umsetzung einer (mathematischen) Alltagsaufgabe, aber auch schon dort wurde mein Forscherdrang zum Verständnis von „Computer“-Systemen geweckt. Eine Faszination, die bei mir bis heute anhält.
Der Spaß am Programmieren kommt eigentlich erst dann auf, wenn man erste Ergebnisse feststellt. Erst wenn man sieht, dass das Programm so funktioniert, wie gewünscht, erst, wenn man sich an den Ergebnissen erfreuen kann, dann setzt auch der Spaß an der Programmierung ein. Diese Ergebnisse können natürlich auch lobender Natur sein: Anerkennung von den Benutzern oder auch durch die Steigerung der eigenen Bekanntheit in einer Community. Es müssen dabei nicht immer die großen Anwendungen sein deren Entwicklung den meisten Spaß macht.
Ein Werkzeug, ein Tool oder eine komplette Entwicklungsumgebung sollte den Programmierer hierbei bestmöglich unterstützen und nicht behindern. Die „Developer Tools Group“ innerhalb von Borland hat sich zum Ziel gesetzt, dem Entwickler die Werkzeuge in die Hand zu geben, die ihn bestmöglich unterstützen, so dass er auch weiterhin den Spass am Programmieren erfahren kann. Das ist nur möglich, wenn man versteht, was der Entwickler haben will und ihm zuhört. Mit der Ausgliederung der IDE-Produkte aus dem Portfolio der Borland-Produkte hat Borland einen richtigen und wichtigen Schritt getan, um dies zu ermöglichen. Borland JBuilder, Borland Developer Studio mit Delphi, C#-Builder und C++-Builder und InterBase haben jetzt wieder die Möglichkeit aus dem Windschatten der restlichen Borland-Produkte auszutreten.
So freue ich mich auf die Fokussierung der Developer Tools Group auf den Entwickler — „Developers matter“
Ihr
Matthias Eißing
Evangelist Developer Tools Group, Borland
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